Kolumban   

Irland – Frankreich – Schweiz – Italien (St. Gallen SG)

Ort

St. Gallen

Gedenktag

21. November

Leben / Legende

Kolumban war ein irischer Mönch, er lebte bis um das Jahr 591 im Kloster Bangor. Dann brach er zusammen mit 12 Gefährten – unter ihnen auch Gallus – auf, vorerst nach Frankreich. Dort gründete er die Klöster Annegray, Luxeuil und Fontaines. Nach einigen Auseinandersetzungen mit Bischöfen und weltlichen Herrschern mussten die Mönche fliehen. Sie wollten zurück nach Irland, ein Sturm zwang sie aber auf den Kontinent zurück zu kehren. Sie blieben aber nicht in Frankreich sondern wanderten weiter in die Schweiz. Vorerst liessen sie sich in Tuggen am Zürichsee nieder um dort zu missionieren. Zum Beweis, dass die heidnischen Götterstatuen nichts Wert sind, warf Columban sie in den See. Nachdem das erwartete Strafgericht der Götter ausblieb, liessen sich viele zum Christentum bekehren. Einige aber trachteten den Mönchen nach dem Leben, so dass sie weiterzogen und schliesslich an den Bodensee kamen, wo sie in Bregenz Christen vorfanden, die aber die heidnischen Bräuche wieder aufgenommen hatten. Weil Columban und seine Gefährten mit ihrem missionarischen Eifer auch am Bodensee Streit unter den Einheimischen auslösten, bat der Herzog von Überlingen sie, doch weiterzuziehen. Um des Friedens willen machten sie sich also auf den Weg nach Italien. Nur Gallus blieb am Bodensee, wurde der Gründer und Patron der Stadt St. Gallen. In Norditalien gründete Columban ein weiteres Kloster in Bobbio am Fluss Trebbia (bei Piacenza), wo er bis zu seinem Tod am 23. November 615 lebte.

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Weiteres siehe auch bei Gallus